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Aufgabe der Kupplung Die Kupplungsdruckplatte bildet mit dem Schwungrad und der Kupplungsscheibe ein Reibsystem und ist am Schwungrad über der Verschraubung des Gehäuses befestigt. Dabei sorgt die Druckplatte für die Weiterleitung des Motordrehmoments über die Kupplungsscheibe an die Getriebeeingangswelle. In den 70er Jahren verdrängte die Tellerfeder-Kupplung die Schraubenfedern kontinuierlich aus dem Pkw-Bereich. Die Anpresskraft zur Übertragung des Motordrehmomentes übernimmt seitdem eine geschlitzte Tellerfeder. Für den Fahrer macht sich die Tellerfeder deutlich bemerkbar, da er durch die niedrigere Ausrückkraft nur geringe Pedalkräfte aufbringen muss. Je nach Aufbau und Betätigungsart der Kupplung unterscheidet man die gezogene und die gedrückte Tellerfederkupplung. Bei der klassischen Tellerfederkupplung der LuK handelt es sich um eine gedrückte Kupplung. Die Polygon-Nabe ist hier zusammen mit der Keilriemenscheibe auf die Kurbelwelle geschraubt. Der Kraftfluss geht zunächst durch das Kupplungsgehäuse in das daran geschraubte Schwungrad. Die Anpressplatte ist über Blattfedern mit dem Kupplungsgehäuse verbunden. Die Nocken der Anpressplatte ragen dabei durch die Öffnungen des Gehäuses. Auf diesen Nocken stützt sich die außen liegende Tellerfeder ab. Sie ist mittels Bolzen und Drahtringen schwenkbar am Gehäuse befestigt. Das Ausrücklager ist auf dem zylindrischen Außendurchmesser der Polygon-Nabe verschiebbar angeordnet. Das Drehmoment wird über die Kupplungsscheibe auf die Getriebe-Eingangswelle übertragen. Diese ist als Hohlwelle ausgebildet und sitzt auf dem Kurbelwellenstumpf zwischen Kupplung und Motor. |